Hypnose

Wie in der Psychoanalyse geht es auch in der Hypnose um viel mehr als um reine Symptombehandlung, Persönlichkeitsentwicklung ist immer ein wesentlicher Bestandteil der Therapie. Daher ist sie auch wie die Analyse ein langer, introspektiver Prozess. Die Hypnose bringt Sie dazu, sich über sich selbst Gedanken zu machen. Jede eingeleitete Trance ist nur mit innerer Zustimmung des Betroffenen möglich und kann jederzeit beendet werden. Geduld im Umgang mit sich selbst ist in jedem Fall erforderlich. Sie lernen sich selbst kennen, wie und wo Ihre Gefühle gelagert sind. Wachsende Selbstkompetenz entsteht, die nicht nur euphorische Glückszustände kennt, sondern echte Zufriedenheit.

Phantasie ist wichtiger als Wissen – Wissen ist begrenzt. Phantasie aber umfasst die ganze Welt.
(Albert Einstein)

Dafür bedarf es vieler, oft gegensätzlicher Gefühlsqualitäten, positive Gefühle können Sie genießen, negative leichter annehmen und zulassen. Nötiges vom Unnötigen zu trennen entspannt sehr, dazu brauchen Sie Phasen der Langeweile und der Müdigkeit, es macht Sie gelassener. Hypnose wird in einer abgeschirmten Situation eingeübt und führt zu einer Beruhigung des Körpers und des Geistes. Untersuchungen haben ergeben, dass man in der Trance im Durchschnitt 25% mehr aufnimmt und ebenso viel mehr erinnert. Vieles, die Aufmerksamkeit Störende, fällt hier weg. Durch das Erwecken innerer Vorstellungen durch Anleitungen können tiefere Schichten aufgedeckt werden, die individuelle, kreative Lösungen hervorbringen.

Hypnose kann man als Behandlungsmethode natürlich überall einsetzen, der große Vorteil ist, dass sie völlig nebenwirkungsfrei funktioniert, beispielsweise bei Ängsten oder Schlafstörungen. Gerade bei diesen Beschwerden werden oft Medikamente eingesetzt, die rasch wirken, jedoch auch ihre negativen Konsequenzen für den Organismus haben.